Ein gerettetes Hungertuch und mehr – textile Reiseberichte

Die letzten eiskalten Februartage habe ich für eine kleine Recherchereise in Sachen Textilgeschichte genutzt, es ging in die deutsch/polnisch/tschechische Grenzregion. Und weil gerade Fastenzeit ist, berichte ich zuerst von der spannenden Geschichte der Fastentücher in Zittau. Bis zu meiner Redensarten-Sammlung wusste ich nichts von Fastentüchern, hatte das Wort noch nicht gehört. Als ich mich aber um die Erklärung für „Am Hungertuch nagen“ kümmerte, da las ich vom alten Brauch, in den Wochen vor Ostern in den Kirchen die Altäre mit Tüchern zu verhängen.

Zitat aus „Am Rockzipfel“:

Am Hungertuch nagen

Im Mittelalter wurden zu Beginn der Fastenzeit die Altäre verhängt, damit menschlichen Sündern und Heiligenbildern der gegenseitige Anblick erspart blieb. Die Bevölkerung nannte diese Abdeckungen Hungertücher, vermutlich weil die Fastenzeit eine Zeit des Hungerns war. Nach der Reformation hielt sich der Brauch nur noch regional und die ursprüngliche Bedeutung des Hungertuchs als Fastentuch ist heute vergessen.

Allerdings hat zu keiner Zeit ein Mensch in diese Hungertücher hineingebissen. Wer am Hungertuch nagt, der näht in Wirklichkeit. Seit dem 16. Jahrhundert gab es die Wendungen ‚am Hungertuch nähen oder flicken‘ für jemanden, der sich kümmerlich behelfen musste. Aus näjen (nähen) wurde dann irgendwann nagen und der ursprünglich kirchliche Bezug ging verloren.

Wie sahen solche Fastentücher, auch Velum genannt, aus? Heute sind nur noch wenige dieser Vorhänge erhalten. Zwei Exemplare kann man in Sachsen, in Zittau, besichtigen, und es ist ein Wunder, dass sie überhaupt noch existieren. Besonders das sogenannte Große Zittauer Fastentuch hat eine Abenteuergeschichte ähnlich dem Teppich von Bayeux hinter sich. Oder würdet ihr auf die Idee kommen, dass diese biblischen Szenen einmal in Stücke geschnitten waren und benutzt wurden, um eine russische Waldsauna abzudichten?

Zittauer Fastentuch

Aber so war es, das riesige, 56 qm große Tuch aus dem Mittelalter lag in einem Keller versteckt und wurde von sowjetischen Soldaten am Ende des 2. Weltkriegs gefunden, zerteilt und beim Bau einer Sauna im Wald als Abdeckung verwendet. Nach Abzug der Soldaten fand ein Einheimischer die verdreckten Reste im Wald und brachte sie nach Zittau zurück. In der DDR wurde die Sache verschwiegen, wohl weil die Zerstörung politisch ein heißes Eisen war. Erst nach der Wende konnte das Tuch restauriert werden, die Abegg-Stiftung in der Schweiz übernahm die Aufgabe unentgeltlich. Die ausgeblichenen Stellen erinnern an die zwischenzeitlich Nutzung als Saunahülle.

So sah das Tuch noch Anfang des letzten Jahrhunderts aus (Abdruck von 1907):

Großes Zittauer Fastentuch 1472

Leider war am Ausstellungsort in Zittau Fotografierverbot, daher habe ich hier nur das Bild von WikiCommons ohne die Details in den vielen kleinen Szenen. Man kann nur erahnen, was auf dem bemalten Leinentuch alles zu entdecken ist. Hier die obere Reihe mit der Erschaffung der Welt:

Auf dem 6. Bild schafft Gott den Menschen – der (von Nahem besehen) deutlich noch geschlechtslos ist, bzw. androgyn, mit einem Ansatz von Brüsten. Erst im 7. Bild entstehen Mann und Frau. Mir war gar nicht klar, dass die Sache mit Adam und Eva und der Rippe nur eine von mehreren möglichen Interpretationen des Bibeltextes ist.  Schade, ohne Nahaufnahmen sind die faszinierenden Details dieses Mittelalter-Comics nicht zu vermitteln. Im Zittauer Stadtmuseum ist auch noch ein kleineres Fastentuch zu bewundern.

Die Lausitz bietet  natürlich noch mehr Reiseziele, wie die restaurierte Renaissance- und Barockstadt Görlitz. Dort beobachteten mich die Hausdächer ganz extrem mit drei Augen:

Görlitz ist eine Tuchmacherstadt, wie überhaupt die ganze Lausitz von der Geschichte der Textilproduktion geprägt ist.

Blick von der deutschen Seite in Görlitz hinüber nach Polen – man geht einfach über die Brücke an zwei gestreiften Grenzpfählen vorbei und trinkt dort in Polen einen heißen leckeren Tee.

Bei aller Freude über diese herzerwärmende Freiheit muss man sagen, dass es ansonsten wirklich extrem kalt war.

In der Lausitz gibt es natürlich noch weitere textile Ziele. 80 Kilometer nördlich von Görlitz liegt das Brandenburgische Textilmuseum Forst.

Von dort hat Constanze im  Nahtzugabe-Blog schon einmal berichtet, und Karen von KaZe war letztes Jahr da.

Uns wurde alles wunderbar und kompetent erklärt, mit Demonstration der Maschinen. Das war sehr lehrreich und hat mich auch an das kleine Industriemuseum in Frankreich erinnert.


Weitere Textiladressen in der Lausitz, die ich aber noch nicht besucht habe:
– In Guben in Brandenburg die Ausstellung Gubener Tuche und Chemiefasern 
– nahe Zittau in Großschönau das Damast- und Frottiermuseum.

(Die Sonderausstellung im Museum Bautzen war leider schon vorbei.)

Meldet euch, wenn ihr diese (oder weitere) textile Museen in der Lausitz kennt. Wie ist es dort?

Bei der Rundtour sind wir auch noch in den polnischen Teil des Riesengebirges gefahren. Eigentlich wollten wir mal Skilanglauf ausprobieren, aber dafür bin ich nicht so geeignet. Oft hinfallen und von Spaziergängern überholt werden – das muss ja nicht sein.

In der Gegend um Jelenia Gora, dem Hirschberger Tal der Schlösser, gab es auch viel zu besichtigen. Sehr schön bemalt ist zum Beispiel die Eingangshalle im Gerhart Hauptmann Haus in Jagniątków/Agnetendorf.

Aber vor allem hat mir die zum Teil große Armut den Kopf zurecht gerückt. Auf dem Lande wirkt es stellenweise so, als sei seit 25 Jahren kaum etwas geschehen. Mit unseren engl/dt/romanischen Sprachkentnissen kamen wir auch nicht weit – wenn ich das nächste Mal hinfahre, muss ich ein bisschen Polnisch können, das ist klar. Schon die meisten polnischen Ortsnamen waren für mich rätselhaft, wie gern greift man da auf die deutsche Version zurück. Dazu kommt natürlich auch noch das Tschechische,  diese dritte Sprache spielt im Dreiländereck genauso eine Rolle. Zu beiden Sprachen habe ich überhaupt keinen Zugang, sehr heilsam, vor allem wenn man sich etwas darauf einbildet, ansonsten vielsprachig zu sein.

Auf jeden Fall liegt dreieinhalb Stunden von Berlin entfernt eine komplett andere Welt. Und ich habe es geliebt, dass alle immer Tee getrunken haben, auch abends im Restaurant ganz selbstverständlich zum Hauptgericht.
Der Spruch von Marcel Proust stimmte diesmal auf jeden Fall:

Eine kleine Reise ist genug, um uns und die Welt zu erneuern.

Weil das so ist, ging es gleich danach für mich in den Stuttgarter Raum nach Bietigheim-Bissingen, zur Lesung im Stadtmuseum Hornmoldhaus. Die Ausstellung „Macht Handarbeiten Glücklich?“  im Museum kann ich sehr empfehlen. Hier ein paar Bilder (mehr auch bei Kiki/ la Wollbindung und Die Farbe Ev.)

Das Hornmoldhaus, innen und außen wunderbar bemalt:

Viele historische Handarbeitsutensilien, zum Beispiel alles was man zum Wäschezeichnen braucht:

Strickkunst von Madame Tricot, Lebensmittel aus Wolle.

Pussyhats von den Demos im letzten Jahr.

Bei der Lesung im Museum abends zum Thema Redewendungen stellte sich mir wieder die Frage, wie viele dieser textilen Ausdrücke heute eigentlich noch wirklich verwendet werden. „Am Hungertuch nagen“ zum Beispiel, würdet ihr das sagen? Oder zumindest verstehen?

1960 kommt das Hungertuch im Gedicht „Landessprache“ von Hans Magnus Enzensberger vor, aber nicht als Fastentuch. Hier der Ausschnitt, ziemlich aktuell:

Was habe ich hier? Was habe ich hier zu suchen,
in dieser Schlachtschüssel, diesem Schlaraffenland,
wo es aufwärts geht, aber nicht vorwärts,
wo der Überdruss ins bestickte Hungertuch beißt,
wo in den Delikatessengeschäften die Armut, kreidebleich,
mit erstickter Stimme aus dem Schlagrahm röchelt und ruft:
es geht aufwärts!

 

17 Kommentare

  1. Mich wundert es nicht, dass diejenigen, die Kirchen als Viehställe umgenutzt haben, aus einer kostbaren Altarabdeckung Planen für die Sauna schneiden. Aber traurig ist es schon. Ein Glück sind Teile daraus erhalten geblieben…

    • Leider konnte ich den Hergang nicht zufriedenstellend recherchieren. Von „ahnungslosen Soldaten“ bis hin zu „Akt der Barbarei“ habe ich verschiedene Varianten gefunden. Umso größer die Freude, dass der Wert nun endlich anerkannt wird. (Das ist auch nicht die einzige wundersame Rettung, schon früher wäre das Tuch eigentlich bei einem Kirchenbrand vernichtet worden, wäre es nicht zufällig gerade woanders gelagert worden).

  2. Das ist ja mal wieder ein toller Rundumschlag in diesem Post, wie ich es mag, der bei mir ein dolles Gedanken- bzw. Assoziationskarussell in Gang gesetzt hat. danke dafür!
    LG
    Astrid

    • Oh danke, das hätte ich nicht gedacht. Ich habe immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich soviel in einen Post stopfe und mäandere. (Eigentlich wollte ich sogar noch meine Reistipps auflisten, weil ich solche Schwierigkeiten hatte, den polnischen Teil der Reise zu planen, es gibt wenig Info).

  3. Die Kirche, in der wir heirateten, wurde zur Hälfte auch damals noch als Stall- bzw. Wirtschaftsgebäude genutzt. Jahre später wurde sie wundervoll renoviert, ohne dass die Spuren der Beschädigungen und Entwertung vernichtet wurden. So entstand etwas ganz Besonderes, das mich wünschen ließ und läßt, dieses beschädigte Ganze wäre bereits damals so vorhanden gewesen. Die Kirche als Institution ist für mich nicht mehr das, was sie mir damals noch war, aber dieser Ort atmet für mich eine solch klare Spiritualität, die ebenso in diesem Hungertuche immer noch sichtbar ist. Diese Beiträge, die sind es, die mir Deinen Blog zu einem sehr kostbaren Medium machen – Danke ♥!
    Den Ausdruck „am Hungertuch nagen“, den haben meine Großmütter benutzt, meine Mutter und auch ich benutze ihn wie sie noch immer. Überhaupt mag ich diese alten Wörter und gebe mein Bestes, dass sie nicht in Vergessenheit geraten: Trottoir, bräsig, Chaiselongue, Schmock & Schickse, Muckefuck, Fisematenten, Perron, etc. Letztes übrigens, ist vielleicht auch für Dich interessant, wenn Du es nicht schon kennst, denn es kommt, so meine alte Geschichtslehrerin im Unterricht von „visitez ma tente“, mit dem die französischen Soldaten in den napoleonischen Kriegen die hübschen in selbige einladen wollten ;).
    Herzliche Dir,
    Ev
    (ich bedaure noch immer überaus, dass ich am 08.03. nicht dabei sein konnte …)

    • Stimmt, wer weiß, ob mich das Tuch so fasziniert hätte, wenn ich nicht den russischen Saunadampf mitgedacht hätte. Danke für die Geschichte!
      Wegen der Fisematenten: Den Ausdruck habe ich im 2. Buch im Kapitel „Starke Gewebe“, und leider kommt da die Zeltgeschichte ins Wanken, Zitat:
      Fisimatenten
      „Mach keine Fisimatenten“ sagen wir und meinen damit ‚mach keine Umstände‘. Eine beliebte Erklärung sieht einen Zusammenhang mit den Zeltlagern zu Zeiten der französischen Besatzung in Deutschland um 1800. Wenn ein französischer Soldat ein Mädchen aufforderte visitez ma tente – ‚komm in mein Zelt‘, dann soll sie geantwortet haben: „Nee, ich mache keine Fisematenten“. Für diese Anekdote hat die Sprachforschung aber nicht viel übrig, sie sucht nach anderen Erklärungen. Eine Spur kommt aus der lateinischen Sprache der Kanzleien, in der ordnungsgemäß geprüfte Patente visae patentes hießen. Nervige bürokratische Hürden könnten so zu Fisimatenten geworden sein. Das ist aber nur einer von vielen Erklärungsversuchen – die Sache mit dem Zelt des Soldaten scheint jedenfalls nicht mehr zu sein als eine populäre Legende.

    • Schade dass wir nicht mehr Zeit hatten, nächstes Mal bin ich klüger und pass auf, dass ich mich genug unterhalten kann. Frl. Ideal habe ich gleich danach aber schon gefunden!

  4. Schöner Reisebericht! Mein Versuch, etwas Polnisch und Tschechisch zu lernen hat mich damals leider gelehrt, dass es mit meinen Sprachfertigkeiten nicht allzu weit her ist… zum Glück waren die Menschen vor Ort besser in Fremdsprachen. Aber viel zu entdecken gibt es allemal!
    Ich fürchte, in allen Kulturen lassen sich solche Geschichten finden, in denen das textile Erbe keine große Wertschätzung findet. Ich erinnere mich an französische Tapisserien, mit denen Apfelbäume vor Frost geschützt wurden. Vermutlich ist uns das Textil als Alltagsgegenstand so nah, dass die Hemmschwelle eine recht geringe ist. Wobei die Geschichte der Zittauer Fastentücher bis in die Gegenwart tatsächlich besonders bewegt ist.

    Ich war leider noch nicht persönlich da und weiß darum nicht, was ständig zu sehen ist, aber das Damast- und Frottiermuseum steht weit oben auf meiner Besuchsliste, allein wegen der tollen Damastsammlung und um einen der sehr wenigen erhaltenen Damastwebstühle einmal zu sehen.
    Liebe Grüße, Bele

    • Danke für die Informationen! Die Geschichte mit den Apfelbäumen hört sich ja auch sehr interessant an.
      Und ja, es gibt noch viel zu entdecken, ans Damastmuseum mache ich dann mal einen Vorzugshaken. Wahrscheinlich ist in Polen/Tschechein auch viel textiles Erbe zu finden, es ist nur schwerer, an Infos zu gelangen.

  5. Das Fastentuch ist sehr eindrucksvoll, wir haben es uns voriges Jahr angesehen.Die Restaurtion ist pressemäßig gut begleitet gewesen hier in Sachsen und wirklich sehr imposant, zumal in der Größe. Habt ihr eine Führung hören können? Ich wußte bis letztes Jahr nicht mal, wozu ein Fastentuch wirklich genutzt wurde und hatte ganz falsche Vorstellungen.Hoffentlich ward ihr in Görlitz auch im Schlesischen Museum, das ist echt lohnenswert. Auch eine Führung in der Stadt ist toll ,wenn man jemand hat, der einem die textilen Lichthöfe erklärt. Meinen Bericht von Forst hast du gleich unterschlagen, schade, denn es sind andere Bilder als Constanze zeigte.
    Schade auch, dass die Ausstellung in Bautzen schon vorbei war.
    Tschechisch läßt sich gut lernen, weil es auch vom Satzbau wie im Deutschen funktioniert, im Polnischen ist die Aussprache schwieriger, finde ich. Ich glaube auf der polnischen Seite ist eher Glas, Keramik zu finden, grenznah. Das Textile ist schon auf der hiesigen Seite massiv gewesen.
    Worte und Redewendungen,die vom Aussterben bedroht sind, nutzen wir noch richtig. Vieles wird auch noch gesagt, ohne wirkliches Hintergrundwissen und auch oft gänzlich übertragen in die Zeit. Aber unsere Kinder tun es schon viel weniger oder gar nicht mehr, weil ihr Alltag auch sehr viel englischer geprägt ist, finde ich.
    Viele Grüße, Karen

    • Tut mir leid, ich wusste nicht mehr, dass du über Forst berichtet hattest. Habe deinen Beitrag nun oben noch eingefügt. Die Rosshaarmaschine hat uns dort auch nachhaltig beeindruckt. Wir waren ganz allein und hatten quasi eine Privatführung. Es war aber auch unfassbar kalt, deshalb war kaum jemand unterwegs. Auch nicht in Görlitz, wir sind gleich weiter nach Zittau wegen der Fastentücher, das Museum holen wir ein anderes Mal nach. War ja nur ein verlängertes Wochenende, um die Gegend mal zu testen.

      • Das ist ja lieb, danke.
        Meine Schwiegermutti hat sich in Forst an den Webstuhl gesetzt, den man als Besucher bedienen durfte und hat gezeigt, dass sie es mal konnte.

  6. Ich war vor einigen Jahren im Damast- und Frottiermuseum in Großschönau. Es war viel spannender und aufregender als der Name zuerst vermuten ließ. Leider war nicht viel Zeit, sich konzentriert etwas anzuschauen, meine Erinnerungen sind also lückenhaft. Es gab riesige Webstühle und dazu die passenden Musterkarten für die Damastweberei, das war definitiv das Beste. Spannend war auch, dass ein hervorragender Einblick in ganze Produktions- und Verkaufssysteme der Textilbranche gegeben wurde, von der Manufaktur über die Fabrik und Tuchgroßhandel bis in die Schneiderei. Zu guter Letzt gibt es ganz wunderbare Sammlungschätze, die wirklich angenehm präsentiert werden.
    In Großschönau lohnt es sich, auch den Fabrikverkauf der Handtuchfabrik zu besuchen und vor allem das Kleine Bad.

  7. Das Damastmuseum in Großschönau ist definitiv eine Empfehlung. Die Vorstellung, dass am Damastwebstuhl zwei oder mehr Leute beschäftigt waren und nur wenige Zentimeter täglich gewebt wurden, hat mich immer sehr beeindruckt. In der angeschlossenen Schauwerkstadt stehen auch Modelle, von denen wir als Lehrlinge 16 Stück pro Person bedienen mussten. Es gibt in der gesamten Oberlausitz noch einige kleine Heimatmuseen, die eine Weberstube haben. Dort ist dann aber eher die Verbindung von typischer Bauweise und Arbeitsraum interessant. In Großröhrsdorf gibt es noch ein Bandwebereimuseum, die haben auch funktionierende Maschinen. Manchmal steht eine davon bei den Leinentagen in Rammenau.
    Verhängte Altäre in der Fastenzeit kenne ich aus katholischen Kirchen (Dresdner Hofkirche z.B.), allerdings nur in schmuckloser, einfarbiger Version. Da ist das Zittauer Tuch schon sehr viel beeindruckender.
    Herzliche Grüße,
    Malou

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