Bastelstunde

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Dreidimensionale Glückwunschkarte für ein Septemberkind.

Geburtstage, Geburtstage, je länger ich lebe, desto mehr Menschen gibt es zu beglückwünschen. Außerdem häufen sich die Geburtstage in manchen Monaten, während in anderen Flaute ist. Ich habe keinen Hang zur Astrologie, aber es ist schon komisch.

Passenderweise bastle ich gern, und freue mich darauf, eine Karte zu machen. Pop Up-Karten liebe ich ja besonders. In meinem 217ten Leben möchte ich Paper-Engineer sein (= die, die Pop-Up entwerfen). Hier kommt nun eine schnelle Version, die sich beliebig abwandeln lässt.

Man braucht festes Papier, z.B. Zeichenkarton oder Blanko-Karteikarten.  Außerdem bunte Bilder. Ich benutze hier Ausschnitte aus einem verwaisten Kinderbuch.

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Man faltet ein großes und ein kleines Stück Papier, Größe beliebig.

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Das kleine Stück gefaltet 2x einschneiden

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nach hinten knicken

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zurückfalten

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und in die andere Richtung drücken.

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Das Stück in die große Karte stellen. Wenn man sich über die Position sicher ist, festkleben.

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An diesen Vorsprung kann man nun Bilder kleben, je nach Lust und Anlass.

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Man muss nur gucken, ob beim Zusammenklappen das angeklebte Bild oben herausschaut. Das ist hinderlich, wenn man die Karte in einem Umschlag verschicken will.

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Die Phantasie kommt beim Basteln, viel mehr ist möglich. Besonders gut auch mit Kindern zu machen. (Wenn man Kinder hat, die mit einem noch was machen wollen.)

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Leider bin ich nicht gut in Schriften. Da kann dann aber auch so ein Buch oder eine Zeitschrift herhalten. Zu dumm, dass ich keine  Mathilde kenne. Ich könnte gleich schon wieder losbasteln.

Hier hatte ich eine andere Pop-Up-Kartenidee gezeigt. Gut, dass ich das damals aufgeschrieben habe, denn die Variante hatte ich schon wieder vergessen. Eigener Blog als Erinnerungsservice, hehe.

6 Gedanken zu “Bastelstunde

    • Das ist ein Buch vom Verschenktisch in der Bibliothek. Die Bücher dort werden entsorgt, wenn sie keiner mitnimmt. So fällt es mir nicht zu schwer, da reinzuschneiden. Zumal das Buch auch ziemlich blöd ist, blöde Texte für 365 Tage im Jahr (holprige Übersetzung eines englischen Originals, alles sehr altbacken). Aber die Illustrationen sind lustig.

  1. … vor allem deine Kombination aus gedruckten Vögeln und den dazugezeichneten Fischen an der Angel.
    Sehr lustig. Und wenn dir diese Sachen so sichtbar leicht von der Hand gehen kannst du sie sicher auch beschreiben und verschicken.

    (Der Buchdruck in den 60ern war oft ganz anders als die Illustrationen heute. Ich würde gern wissen, ob das die Mode oder die technischen Gegebenheiten waren, die das Holzschnittartige vor allem in Kinderbüchern so herausgestrichen haben.)

    • Ja, über den Stil der Illustrationen habe ich auch nachgedacht. Gleich erkennbar als 60er Jahre. So viel Mühe, und nun landet es im Müll. Ich tippe auf Mode, denn vorher gibt es ja auch schon einen bestimmten Stil (z.B. wie bei den Kästner-Büchern, Walter Trier, gleich erkennbar als 20er Jahre). Die heutigen Bilderbücher wird man später auch gut erkennen können. Sehr großflächig bunt und malerisch. Lange Zeit habe ich gegrübelt, mit welchen Farben das gemacht ist, bis ich begriffen habe, dass das alles am PC koloriert wird.

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