Victoria and Albert Museum, London

Ein Tag im Victoria and Albert Museum in London – das war schon lange mein Traum. Das Museum besitzt eine riesige Sammlung Textilien – Kleidung, Quilts, Handarbeiten und so fort. Das Museum gibt auch wunderbare Bücher heraus, so wie die Serie „Fashion in Detail“ mit Bildern von kleinsten Details an Kleidungsstücken, an denen ich mich nicht sattsehen kann.

    

Bei Flickr hatte ich Fotos von den Textiles Study Rooms im Museum gesehen, in denen tausende von textilen Fragmenten in Ausziehladen zu betrachten waren. Ich konnte es kaum erwarten, die feinen Arbeiten aus ihren Fächern zu ziehen und genau zu studieren.

(Foto: St Stev)

Aber was soll ich sagen? Auch im V&A ist die Zeit nicht stehen gelieben.  Vollgestopfte museale Hallen waren einmal. Inzwischen ist alles modern, LED-bestrahlt, spiegelfrei verglast und toll in Szene gesetzt. Statt vergilberter Beschriftungen weisen elegante bedruckte Acrylglaswürfelchen auf Einzelheiten hin. Museumspädagogen, Designer und Ausstellungsarchitekten haben ihr Konzept umgesetzt. Ich habe mich einen ganzen Tag lang durchs Gebäude hindurch gefragt, bekam mal die eine, mal die andere Auskunft – erst im Nachhinein bin ich nun schlauer.  Im Museum gibt es zur Zeit keinen Schwerpunkt „Textilien“ zu besuchen. Kleidungsstücke und Accessoires  finden sich zwar  eingestreut in die anderen Sammlungen, aber solche Stücke gezielt zu finden ist kaum möglich. Man müsste tatsächlich  alle Stockwerke und Räume durchsuchen, was innerhalb eines Tages sehr schwer ist.

Die Study Rooms auf dem Foto oben wurden vor einem Jahr geschlossen, entnehme ich diesem Blog. Die textile Sammlung wird in einem anderen Haus untergebracht und dort wohl nur eingeschränkt der Öffentlichkeit zugänglich sein. Im V&A selbst eröffnet demnächst eine Sonderausstellung mit Ballkleidern – mehrheitentauglicher Glamourfaktor, das Marketing geht vor. Exzentriker, denen auch noch beim hundertzehnten stockfleckigen Stoff-, Stickerei- oder Spitzenstück aus vergangenen Zeiten der Atem stockt, sind da fehl am Platze.

Das hört sich ja nun leider ein bisschen enttäuscht an, was eigentlich gar nicht gerechtfertigt ist. Das V&A ist ein tolles Museum, alles gut gemacht, gut erklärt und auch sehr familientauglich. Überall gibt es Bereiche zum Anfassen und Mitmachen. Eine Ritterrüstung oder eine Krinoline probieren, Wappen oder Monogramme entwerfen – alles möglich. Da in London die großen staatlichen Museen freien Eintritt bieten, entsteht eine schöne Jahrmarktsatmosphäre. Alles sehr lebendig und gar nicht abgehoben.

Für mich persönlich sollten die vollgestopften altmodischen Museen mit ihrem verstaubten Flair zwar genau so bleiben wie sie sind, aber ich erkenne an, dass ich da nicht der Maßstab bin. Außerdem ist es natürlich aus konservatorischer Sicht nicht ideal, Textiles dauerhalft auszustellen. Ein solches Vorhaben kann nur Dank moderner Licht- und Klimatechnik überhaupt angegangen werden.

Ein bisschen Spezialitäten habe ich im V&A dann auch noch bestaunt. Die höchste Trefferquote für Textilien hat man in die British Galleries. Dort fand ich eine Vitrine mit Schubladen, in denen ich Handarbeiten wie erhofft von ganz nah betrachten konnte. Dem Halbdunkel sei Dank sind zwar viele Fotos verwackelt, aber einen Eindruck bekommt man doch.

Unten links das Seidenstickgarn hat mir mal wieder klar gemacht: Damals wurde mit haardünnem Garn gearbeitet, so etwas kennen wir heute gar nicht mehr.

Auf dem Foto wird das feine Garn nicht deutlich. Deshalb ist es zwar ein großer Schatz, dass die  Sammlungen des Museums zum großen Teil auch online einsehbar sind, aber der Eindruck vor dem Objekt ist doch nicht so recht zu ersetzen.

Noch so ein schönes Stück: Ein Anleitungsbuch, in dem innerhalb einer Familie weitergegeben wurde, wie man Bänder für Kleidung und Taschen  knüpft. Ganz feine Bänder!

Das Buch habe ich in einem der Mitmachbereiche gefunden, dort durfte man Knüpfversuche angehen.  Das Erbstück hat es wohl nur deshalb in die Ausstellungsräume geschafft.

Fazit: Wer sich wie ich bei einem Londonbesuch auf das Museum wegen der textilen Sammlung freut, sei bitte nicht enttäuscht. Leider ist die Informationspolitik des Museum, sowohl auf der Website als auch bei den Mitarbeitern vor Ort in dieser Hinsicht sehr dürftig.  Ich werde mich dann mal weiterhin damit vernügen, die Sammlung online zu durchstöbern. (Allein das Ergebnis für das Suchwort „Quilt“ bereitet mir begeistert schlaflose Nächte.  Den Zusatz bei jedem Quilt „in Storage“ hätte ich eben nur besser mal vorher beachten sollen).

Und eine neue Idee für Stoffmanipulationen ist mir bei dem Museumsbesuch auch noch gekommen. Dazu dann bald mehr. Am  Sonntag, den 29. April ist ja schon der Termin Nr. 3 für unsere Runde!

18 Kommentare

  1. Ich kann dich so gut verstehen. Es ist ein Traum dort rumzustöberen,l auch wenn die Textilien nicht so reichhaltig waren. Ich war vor drei Jahren dort und habe mir die damalige Modeaustellung . im halbdunkel angesehen, die sehr toll war und wohl auch nicht immer ist. Danach sind wir mehr oder weniger flott noch durch eine Etage. So hypermodern aufgearbeitet kam es mir nicht vor, vielleicht erst danach? Ich hätte mich gern einschließen lassen für eine Woche. Allein die Postkarten der Objekte des Hauses waren schon toll.
    Der Besuch dort war überigens mein Eintritt in die Bloggerwelt-mein erster Post. Die gigantische Glastraube in der Eingangshalle.
    Die extreme Feinheit von Handarbeiten aus alter Zeit fällt mir auch immer wieder auf. ich habe mal Nadelspitzen aus dem 17 Jh. gesehen, Da war ich mir sicher, so etwas ginge heute nur mit Lupe.Werden die Augen immer schlechter, weil wir so viele Hilfsmittel haben? Oder waren es damals auch nur wenige, die dazu in der Lage waren? oder nur 2-3 Jahre und dann ging es nicht mehr? Schade, dasss man das wohl kaum gesichert herausfinden werden wird.
    Museale Grüße, Karen

    • Vor drei Jahren, dann hättest du ja die textile study rooms noch sehen können! Ich glaube schon, dass seit dem viel modernisiert wurde. Es gab jetzt noch eine Ausstellung mit Theaterkostümen, da habe ich auch gern geguckt. Ich hatte mich nur eben so auf diese Ausziehschränke gefreut.

      • Das hätte sein können. Über die Ausmaße des Museum hatte ich nur eine vage Ahnung , wußte aber, dass sie Bekleidung zeigen, was selten genug ist. Erst dort wurde mir bewußt wieviel es zu entdecken gibt.Von den beschriebenen Schränken wußte ich nichts. Wir hatten nur knapp zwei Tage für 4 Personen und alle hatten Wünsche.

  2. Es ist schon auffällig, dass Textiles, selbst wenn es um Alltagskultur geht, anscheinend immer etwas stiefmütterlich behandelt wird in solchen Sammlungen? Oder liegt das an konversatorischen Gründen, weil z. B. Keramikteller nicht so lichtempfindlich sind? Aber auch wenn die alte Textilsammlung vom Flair her sicher einzigartig war, liest es sich in dem verlinkten Blogbeitrag doch so, als würde dieses neue Textilzentrum des V&A eine ziemlich tolle Sache und als könnte man dort dann vieles zeigen, was jetzt im Depot ist.
    (Und ich versuche nicht zum ersten Mal die Nutzungsbedingungen der V&A-Bilder zu verstehen und herauszulesen, ob man sie in einem Blogbeitrag denn nun verwenden dürfte oder nicht. Wirst du daraus schlau?)

    viele Grüße! Lucy

  3. Also „research und study“ wäre ein Nähblog für mich. Ich hab eher Probleme mit dem Begriff „personal use“. In einem Blog wäre das für mich nicht mehr personal use – andererseits wird derselbe Begriff bei den Privatphotos benutzt, dann dürfte man auch die Privatphotos nicht in einen Blog tun. Aus den Begrenzungen für E-Publications habe ich den Schluss gezogen, dass dann eine ganz freie Veröffentlichtung in Blogs erst recht nicht erlaubt ist. Keine Ahnung, ob das wirklich so zu verstehen ist.

    Ich denke mal, das ist ein freier Raum, in dem viel geduldet wird (und man vielleicht besser nicht genau nachfragt).

  4. Hi,
    mein Kommentar bezieht sich nur auf den letzten Absatz deines Posts und auf die „Stoffmanipulationen“: der nächste Sonntag ist aber nicht der letzte im Monat. Wann ist also „Showtime“?
    LG
    Siebensachen (die sich ansonsten ziemlich sputen müsste…)

    • Stimmt, da habe ich mich aber ganz schön versehen. Es muss der Sonntag, der 29. April heißen. Danke, ich werde es korrigieren.

  5. Ist ja auch ein grosser Wunsch von mir, mal einen Tag im Victoria und Albert zu vertraeumen. Schoenen Dank fuer deine Eindruecke. Am schoensten finde ich das Anleitungsbuch.

    Copyright ist immer kompliziert, obwohl ich mich hier oft Bilder anderer bediene und in meine Posts integriere. Wenn es „kleinere“ Kuenstler sind, frage ich oft, sonst gehe ich einfach mal von free promotion aus. Was ich z.B. nie mache, sind Bilder von deutschen Blogs zu benutzen oder von engl. sprachigen Blogs, die ausdruecklich darum bitten, die Bilder nicht zu benutzen. Den Ausdruck „personal use“ fand ich auch happig, obwohl ein Blog ohne Werbung doch sicher darunter faellt?

    Ich bin mal gespannt, was aus pinterest wird, wenn denen einfaellt, wie man pinterest zu Geld machen kann. Dann hagelt es sicher mit Protesten. Wie du schon sagst, der Umgang mit copyright ist hier recht grosszuegig wenn’s um private Blogs geht, nicht so sehr, wenn irgendjemand mit der Arbeit einer/s Anderen Geld macht. Das ist ja auch nicht akzeptable finde ich.

    Bzgl. des neuen Clothworker’s Center, ich verstehe das so, das in diesem Study Room der abgetrennte Teil nur nach Voranmeldung belegt werden kann, aber vielleicht liege ich da falsch.

    Bin schonmal auf Sonntag gespannt. Ich muss mir nur noch was einfallen lassen….

    • Pinterest finde ich zwar (für mich zum Gucken) auch toll, aber ich habe schon oft gesehen, dass dort der ursprüngliche Fundort für das Bild verloren war und der Urheber gar keine Credits bekommen hat. Da war sogar eine Künstlerin, die ist überall auf den Pinterest-Seiten gewesen, auf denen ihr Werk ohne Namensnennung gezeigt wurde und hat darum gebeten, doch bitte genannt zu werden. Das ist doch ziemlich absurd. Ich hätte ja auch gar nichts dagegen, wenn meine Sachen woanders gezeigt werden, aber wenn ein Foto dann erst einmal im Umlauf ist verselbständigt es sich, wird zu „Allgemeingut“. Ich müsste dann beweisen , dass ich die Urheberin bin, dann geht mir das zu weit. Aber wer weiß, da wird es sicher auch bald technische Möglichkeiten geben.

  6. Suschna- das wäre mal was- du organisierst ein appointment in London und wir halten unser nächstes Bloggertreffen dort ab. :)

    So richtig alte Textilien sind absolut faszinierend, wir waren während des Studiums mal in einem Schweizer Textilmuseum mit angegliederter Restaurationswerkstatt- die hatten gerade altägyptische Fragmente zur Bearbeitung da. Und wir durften ganz ehrfürchtig gucken und die Schatzschubladen öffnen.
    Antike Gebrauchstextilien finde ich aber fast noch besser als irgendwelche opulenten Mititärjacken oder Ballkleider- das zeigt so plastisch, wie viel Mühe man sich damals mit Handarbeit gegeben hat (oder mangels Maschinen: geben musste…)

    Mein Schwager kam die Tage mit Säcken voller alter Wäsche aus einer Haushaltsauflösung- aus dem gesamten letzten Jahrhundert lässt sich so die Stickereigeschickte eines großbürgerlichen Hauses nachverfolgen. Von Jugenstilornamenten in filigranen Stichen bis hin zu den Bauernmalornamenten in Perlgarn in den 70ern.
    Hammer.
    Du bis wahrscheinlich eine der wenigen, die meine aktuelle Begeisterung teilen würden :)

    Pinterest ist scheinbar gerade in Verruf- ich weiß nicht, ob du den Aufschrei in den USA mitbekommen hast. In dem Augenblick, wo du etwas pinnst, stehst du in der Verantwortung, dass die Rechte frei verfügbar sind. Quasi müsstest du jeden anschreiben, ob das pinnen OK wäre….
    Und Pinterest nimmt sich wohl im Kleingedruckten das Recht der Weiter- und Wiederverwertung heraus. Sehr frech.
    Wenn dann der Rechteinhaber klagt, steht der, der das Foto gepinnt hat in der Verantwortung- und nicht Pinterest.
    (Zumindest habe ich das so verstanden- und ich hoffe fast, ich läge da falsch.)

    (Stoff ist manipuliert und ich schäme mich fast ein wenig ob der Einfachheit meiner Ausführung, wenn ich hier die alten Stickereien anschaue.)

    • Danke für den Hinweis zu dem Pinterest-Ärger, das hatte ich gar nicht mitbekommen. Wie das alles rechtlich gehen sollte, hatte ich mich schon gefragt. Ich werde es mal weiterverfolgen.
      Ja, die Freude über die alten Handarbeiten, wieso ist die nur so wenig verbreitet. Aber vielleicht kommt das ja noch alles wieder. So ein Sack muss toll sein. Ich gucke mir hier auch immer alte Wäschestickereien an und frage mich, wie das gemacht ist. Das kann man eben nicht so einfach mal eben nachmachen, daher kann es auch kein Maßstab sein (sonst müsste man ja gleich aufhören)
      Im V&A war auch ein Schaukasten mit Werken eines zehnjährigen Mädchens – da bekommt man eine Ahnung davon, wie viel Ausbildung dazu gehört.

  7. Ich war vor kurzem auch im V&A und etwas enttäuscht, daß das europäische textile Kunsthandwerk doch derzeit unterrepräsentiert ist. Dafür sind die anderen Bereiche erstaunlich üppig bestückt und ich staune immer über die lange Ausstellungsdauer mancher Objekte. Hast Du den Raum mit der Spinnenseide gesehen? Ein faszinierendes Material, wenn auch die Produkte, die zu sehen waren, etwas Geschmacksache sind…

    Wir arbeiten beruflich übrigens mit den superfeinen Seidenfäden (nicht von der Spinne, sondern vom Maulbeerspinner). Wenn Du damit herumexperimentieren möchtest, kann ich Dir gerne eine Probe schicken.

    Im Herbst wird eine Ausstellung über Hollywoodikonen und ihre Kleider im V&A kommen. Die dürfte schon allein aus ausstellungstechnischen Gründen sehr interessant zu sehen sein. Wie stellt man Kleider von Berühmtheiten so aus, daß der Wiedererkennungseffekt zwar da ist, ohne daß jedoch ein skurilles Wachsfigurenkabinett daraus wird. (Um diese Fragen zu dikutieren war ich übrigens in London…sehr spannend dies).

    @kaze Die extrem feinen Arbeiten konnten auch früher nur von jungen Menschen für eine Weile gearbeitet werden. Ließ das Augenlicht nach (und das ging wohl bei den schlechten Lichtverhältnissen schnell), mußte man sich mit weniger feinen Arbeiten bescheiden.

    @griselda Die von Dir besuchte Abbeggstiftung eröffnet im Sommer ihre komplett neu umgebauten Ausstellungsräume. Es lohnt sich sicher, noch einmal hinzufahren!

    @ suschna Die gut gedachten Studiensammlungen sind inzwischen in fast allen Museen wieder geschlossen. Es ist kaum möglich, die Textilien so anzubringen, daß sie beim Öffnen und Schließen der Schubladen nicht „wandern“ oder der Zug an den Fixpunkten sehr groß ist. Es sollte aber eigentlich überall möglich sein, sich gezielt Stücke aus dem Bestand zeigen zu lassen. Und um herauszubekommen, was im Bestand ist, ist die beneidenswert lückenlose digitale Erfassung der Kollegen natürlich fantastisch.

    Uups, das ist jetzt etwas länger geworden. Sorry für die Pixelwüste.
    Gruß, Bele

    • Du kannst gern noch viel länger schreiben! Vielen Dank für die Hintergrundinfo.
      Die Spinnenseide hatte ich auch bewundert, wollte sogar darüber bloggen, aber, mal wieder das Fotoproblem (wie sieht man das eigentlich von der Museumswarte, könnte man nichtkommerziellen Bloggern nicht erlauben, Fotos zu benutzen? Es müsste doch ein großes Interesse geben, solche „abseitigen“ Themen mehr an die Öffentlichkeit zu bringen).
      An den Seidenfäden wäre ich sehr interessiert. Gibt es vielleicht auch für Laien zugängliche Bezugsquellen für Materialien, die den früher verwendeten ähneln? Ich recherchiere schon immer viel herum, aber es ist doch mühselig.
      Schade, dass die Schubläden auch keine Lösung sind. Für mich, da ich nicht vom Fach bin, wäre es kaum möglich, einzelne Stücke auszuwählen um sie mir zeigen zu lassen. Ich würde gern alles sehen, damit ich danach dann weiß, was mich im einzelnen interessiert! Aber wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann doch technische Möglichkeiten für öffentliche Studiensammlungen.
      Du hast schon einen tollen Beruf!

      • Die Materialien (und die entsprechenden Werkzeuge) sind tatsächlich ein Problem, das uns auch immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Vieles bekommt man nicht mehr in der Qualität, wie man sie an den alten Dingen findet. Zum einen besteht die Nachfrage besteht. Bei Seide habe ich aber auch schon gehört, daß die Seidenfäden der Spinner aufgrund der allgemeinen Umweltverschmutzung nicht mehr so qualitätvoll sind. Es gibt jetzt wohl auch Seide von Seidenraupen, die mit Maulbeerblättern aus kbA gefüttert wurden, aber das habe ich bisher nur verarbeitet gesehen und noch nicht als Rohmaterial gefunden.
        Und ich bin sehr froh, hier virtuell einen Kreis gefunden zu haben, in dem ich mich mit meinen speziellen Interessen so ganz zuhause fühlen kann, obwohl ich mir nicht die Arbeit mache und einen eigenen Blog hege und pflege! Vielen Dank für das Forum.

        P.S. Das mit den Bildrechten ist extrem komplex und quasi nicht zu lösen, wenn man nicht nur eigene Objekte im Museum zeigt… Ich hoffe aber auch, daß man irgendwann eine simple und vermittelbare Lösung findet!

  8. @ Bele

    … vermutlich folgende (Loesung): Ueberwindung der Geld(mach)Gier ueber die Hoffnung stellen, dass man auf diese (werbe-technische) Weise vielleicht Interessenten an ‚dem (whatever) Kunstgewerbe‘ findet und es damit gaenzlich am Aussterben hindert?

    Liebe Gruesse,
    Gerlinde, mit einer ihren ‚einfachen 5-cent-Ideen‘ (jedoch sehe ich uns von obiger Loesung noch mindestens 200 Jahre entfernt – seufz)

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