Textilkunst und Textile Art

Stickerei von Verena Dengler bei Based in Berlin im Berliner Monbijoupark. Die Ausstellung läuft noch bis zum Wochenende.

Bewusst trashig präsentiert, umrandet von Spanplatte oder Pseudo-Mahagonirahmen, bespritzt mit Farbe. Zitat aus der Besprechung einer anderen Ausstellung:

 „Verena Dengler beschäftigt sich in ihren installativen Arbeiten damit, wie avantgardistische Formen und Strukturen der Kunst etwa im Beispiel von Hobby-Stickvorlagen in alltägliche und dem Massengeschmack angepasste Muster umgewandelt werden.“

Den „das mach ich mir selber“-Reflex lösten diese mit Wollfäden umwickelten Stangen aus. Sah gut aus. Leider weiß ich nicht mehr, von wem sie stammen.

Und bei der Textile Art im Juni erstanden: Eine Stickerei aus Afghanistan, gefördert durch dieses Projekt. Die Initiative ermöglicht Frauen in einem afghanischen Dorf mit ihren Stickereien ihre Familien zu ernähren. Die 8×8 cm großen Quadrate werden in Europa verkauft und sind dafür gedacht, textil weiterverarbeitet zu werden.

Rätselfrage: Was stellt das Motiv wohl dar?
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13 Gedanken zu “Textilkunst und Textile Art

  1. ..oha- aufgemerkt die Rätselfreundin meldet sich natürlich an dieser Stelle:Ein kleines schwarzafrikanisches Küken pickt sich aus einem Ei. Oder kleines dunkles Haus auf Schneeberg. Bei weiteren Eingebungen melde ich mich umgehend.
    Deine Carmen im Nebel?

  2. Das ist ja eine wunderbare Initiative mit den Stckrohlingen….
    Und ja, beim Rätseln bin ich auch gerne mit dabei, auch wenn ich nicht den geringsten Aha-Effekt hatte.
    Guckt da jemand aus einer Vase. Oder ist es eine Art Dachs von oben?

    Und wie heißt die Stickerin, ist das unter dem Stickbild ihr Name…
    Ja, google weiß Bescheid und gibt an, dass Shugugfa („an Afghani-girl“) bei facebook ist.
    Lg
    Wiebke

    • Ich musste ja auch spontan an einen Dachs denken. Aber ein Dachs in Afghanistan? Was politisches oder religiöses oder feministisches? Ich bin ratlos, wie man liest.

  3. Wiebke, du bist ja toll, gleich mal zu googeln. Also, Shugufa ist der Name der Stickerin. Scheint ein ziemlich verbreiteter Name zu sein, bei googel Bilder habe ich aber keine Stickerin gefunden, so weit ist es noch nicht.
    Eure Vorschläge sind super, aber es ist nichts aus dem Tierreich, eher aus dem Hausreich (aber kein Haus). Je nach Sichtweise ist es etwas feministisches oder gerade auch nicht.

  4. Frau Dengler hätte ich mir gern angesehen.
    Als spontaner Rater hatte ich auch gleich auf ein verstecktes Etwas in der Vase mit Schlappohren getippt, aber wie ich leses total falsch.
    also Toilette von oben mit Vorleger! Aber ob es es so einen Komfort in einem afghanischen Dorf gibt, ist ja eher zweifelhaft. Andererseits ist die Anwesenheit eines Toilletendeckels auch kein Hinweis auf Wohlstand!

    Ich gehe noch mal Grübeln.

  5. Mutter räumt den Tisch ab und stützt sicht ermattet nach den Alltagsnöten darauf ab, vor ihr die letzten Gläser.
    Die andere Assoziation war Winzer bei der Weinprobe – hat aber in gar keiner Sichtweise etwas feministisches.
    Trommler/in, Musiker/in, Alleinunterhalter/in mit großer Trommel vor dem Bauch.
    Das Rätsel macht mir gute Laune – ich bin gespannt, was rauskommt.
    lieben Gruß von Friederike

  6. Oh, Mann, jetzt muss ich immer an den Toilettendeckel denken. Ein Hinweisschild für Stehpinkler? Wohl kaum ;)
    Ein Kochtopf?
    Wenn man wenigstens wüsste, ob es von oben, unten, von der Seite, etc… Etwas statisches, etwas animiertes, ach suschna, lass uns nicht unaufgeklärt!
    Büüütte, ein Hinweis (oder die Auflösung).

    • Morgen, morgen schaffe ich die Aufösung, muss dazu noch fotografieren. Aber liebe Frifris, du bis ja so nah dran, ja hast es fast! Ein Kochtopf von der Seite, nur: WAS für ein Kochtopf?
      Super, eure Assoziationen bisher!

  7. Vielleicht ein wash lota? Also so ein Dingelchen, um Pot zu rauchen? Von der Form her käme es hin undlLäg ja bei Afghanistan nahe, aber ob das Motiv bei einem sozialen Projekt nicht unter die Zensur fiel??? Und was sollen dann die schwarz-weißen Dachsgebilde sein????? Ich warte gespannt auf die Lösung.
    Bele

  8. Aus dem Kochtopf guckt etwas raus, weil es nicht richtig reinpasst…
    oder
    ein Kochtopf über dem Kochtopf, wie man es bei Reis hat, sozusagen ein Doppeldeckerkochtopf
    oder
    der süße Brei ist in Afgahnistan farbig und kommt langsam über den Rand gekrochen..
    Also auf die Fotoauflösung bin ich ja nun sehr gespannt.

  9. Pingback: Auflösung « Suschna

  10. Pingback: Ausstellungsberichte und mehr – Kurzwaren Nummer 23 | Textile Geschichten

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