Nähmanufaktur

„Nothing succeeds like success“ – Ein Erfolg führt zum nächsten. Das gilt für mich auch beim Selbermachen. Erfolg verstehe ich hier als „ein fertiges Produkt in Händen halten“. Ich sollte mal wieder für eine Veranstaltung  Täschchen nähen, und aus dieser Phase der Nähfabrik sind gleich eine ganze Reihe neue Versuche und Ideen entstanden.  Vor allem bin ich endlich mit dem Thema „gefältelte Taschen“ weitergekommen.

Die Nähprodukte werden von einem Verein gegen Spenden weitergegeben. Von den Spenden wird Kindern in Mittelamerika die Schulausbildung bezahlt. Ich kenne die Vereinsmitglieder persönlich und bewundere ihr Engagement. Und für mich ist es ein großer Lohn, wenn sie mir mitteilen, wie viele Kinder aufgrund meiner Täschchen nun wieder ein Jahr zur Schule gehen konnten.

Mein Spendenaufruf hier im Blog vor Kurzem war zwar auch erfolgreich. Es haben sich aber fast nur Menschen gemeldet, die mich persönlich kennen. Die einzige mir nur durchs Internet bekannte Bloggerin, die eine Tasche haben wollte, war Sylvia Hagenbach. Ich bin ihr sehr dankbar fürs Mitmachen. Hier zeigt sie, was sie „erspendet“ hat.

Bei mehr als 90% meiner Leser weiß ich nicht, wer das ist.  So eine Spendenaktion funktioniert mit meiner stillen Leserschaft offenbar nicht. Das ist völlig in Ordnung, ich hatte da nur etwas falsche Vorstellungen. Trotzdem will ich noch einmal den Spendenshop von Childfund lobend erwähnen. Dort könnt ihr ganz unproblematisch mit ein paar Klicks spenden und erhaltet eine Urkunde über das, was ihr angeschafft habt.  Diese Urkunde kann man auch gut verschenken. (Hier lautet der Text z.B.:  „XY schenkt ihnen einen Computer in Guinea und fördert damit die Bildung von Kindern“).

Über die Falten-Täschchen kann ich dann ja noch einmal ausführlicher berichten.  (Ob  meine stille Leserschaft das wohl interessiert…?)

.

3 Kommentare

  1. Hallo,
    ich könnte mir gut vorstellen, dass einer der Gründe für die weniger hohe Nachfrage die ist, dass viele Deiner LeserInnen selbst nähen und vielleicht daher weniger Interesse an genähten Täschchen haben. Oder es sind alle schon so aktiv, dass sie bereits ein oder mehrere Patenkinder finanzieren ;)

    LG
    frifris

    • Ja, den Schluss habe ich auch aus der Aktion gezogen. Die unbekannten Leserinnen sind eher Selbermacherinnen, so wie ich. Darüber war ich mir vorher irgendwie nicht im Klaren. Aber das ist ja vielleicht auch insgesamt interessant als Lehre: Ein Blog ist nicht dazu geeignet, die eigenen Produkte an die Frau zu bringen – da muss man sich eher die Kreise suchen, die sowas selbst nicht können.
      Und mit solchen Spendenaktionen ruft man wohl auch einen Rechtfertigungsdruck bei den Leuten hervor, das war gar nicht meine Absicht. Andererseits glaube ich auch nicht, dass es anders gelaufen wäre wenn ich gesagt hätte: 10 Euro an mich, und so ein Täschchen wechselt den Besitzer.
      Naja, im Ergebnis jedenfalls ein lehrreicher Versuch.

Falls ein Kommentar nicht gleich erscheint, muss er erst freigeschaltet werden. Dann bitte etwas Geduld. Vielen Dank!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s