Schöner Wischen

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Am Wochenende konnte ich mich von den Vorzügen eines gestrickten und umhäkelten Wischtuchs überzeugen.  Fiese schmierige vollgesogene Schwämme adé.  Mit Baumwollstrick wischt es sich schöner und, nein, es stinkt auch nicht. Im Lauf der Zeit werden sie nur etwas grau.

(Hier nun bitte einen kulturhistorischen Exkurs zur Geschichte des Spültuchs denken, mit Schlenker nach Japan zu Sashiko-Putzlappen, vielen Links zu Anleitungen, Dikussionen des Für-und Widers, vielleicht noch einer arte-Reportage und einem Zeit-Artikel).

Ich geh dann mal den Herd wischen.

8 Kommentare

  1. Das habe ich mich immer gefragt, Ob das nicht schnell müffelt. in den Weiten des www kann man schon diverse Läppchen sehen und selbst habe auch mal einen Duschtuff gehäkelt und verschenkt, aber nicht getestet. Ein wenig schlechtes gewissen gehabt deshalb. Danke fürs Ausprobieren, Da kann man ja mal wieder Reste verlappen!
    LG kaze

  2. „Hier nun bitte einen kulturhistorischen Exkurs zur Geschichte des Spültuchs denken, ….“ :D
    Mit dem Mehraufwand wäre es womöglich nur ein in Gedanken formulierter Post geworden, so freut man sich an deinen schönen Wischtüchern.

    Schwämmchen mag ich gar nicht, aber auf das Selberstricken darf man hier in diesem Haushalt womöglich nicht warten. Aber ich merke mir das trotzdem mal.

  3. Kulturhistorisch bin ich auf der Stufe von zerschnippelten alten Handtüchern oder Shirts stehen geblieben.
    Macht natürlich nicht so viel her… ;-).

    Als Anregung nehme ich deine Edel-Lappen mal mit.

    Hab`eine schöne Woche! LG von Kirstin

  4. Ein besonders adrrettes Wishtuch war eine ausrangierte Herrenunterhose – unvergessen! Vor langer Zeit gesichtet in einer Herren WG!
    Ich kenne ansonsten auch gestrickte Baumwoll-Handtücher, die mich persönlich aber nicht überzeugt hatten.

    LG
    Wiebke

  5. Shirts, Unterhosen, auf die Idee wäre ich nie gekommen. Aber hätte was für sich, wenn man sie schön umhäkelte. Oder vielleicht doch mehrere Lagen mit Sahiko verbinden? Weiterverwertung wie früher.
    Jetzt habe ich schon vier gestrickt und Umrandungen probiert, das macht Spaß, weil es so überschaubar ist.

  6. Keine Ahnung ob es noch von Interesse ist, aber ich kann sagen wozu das rote Mäppchen diente. Der Metallstab war eine Halterung für kleine Garnspulen aus Holz mit verschiedenen Nähgarnen und in den Fächern wurden Stopfgarnbriefchen gelagert. Es gibt dann noch einen Köcher für Nadeln und eine kleine Schere dazu. Fingerhut und Einfädler sind in meinem auch noch vorhanden.Es ist also ein kleines Nähzeug. Ich habe das noch hier und nutze es sogar noch.

    • Vielen Dank für die Info. Karen hatte das Mäppchen inzwischen bei Ebay entdeckt, komplett gefüllt. So konnten wir in Gemeinschaftsarbeit mal wieder ein Rätsel lösen.

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