Von der Isomatte zur Handtasche

Außenstoff: Synthetik, weinrot mit eingewebten Pünktchen, von Philea

Futter: gestreifte Baumwolle, 1 kleine Einschubtasche, 1 große Reißverschlusstasche

Innen: 1 Rechteck aus einer Isomatte geschnitten, 2 Seitenteile aus Schabrackeneinlage

Aus Futter- und Außenstoff „Bezüge“ genäht, alle 3 Teile hinein geschoben. Öffnungen per Hand und mit der Maschine zugenäht.

Die beiden Seitenteile per Hand angenäht.

Die Anhänger und Verschlüsse (Reste von einer Anorakjacke) mit der Maschine angenäht, wegen der Haltbarkeit. Ging aber sehr schwer, schafft nicht jede Maschine.

Der Tragriemen ist Rolladengurt aus dem Baumarkt, verstellbar mittels einer recycelten Schuhschnalle.

Fragen gern in den Kommentaren.

 

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3 Gedanken zu “Von der Isomatte zur Handtasche

  1. Das wirkt so mühelos und einfach (was es so ganz sicher gar nicht ist). Die Größe und Form der Seitenteile findet man durch Probieren heraus, indem man das Isomattenstück in Taschenform rollt, nehme ich an?

  2. Ich bin immer wieder erstaunt, aus welchem Material du deine schönen Sachen nähst. Ein super Recycling, und die Tasche hat so einen schönen Fifties- Touch!
    (Oh mann, heute könnte ich Magazinbeiträge schreiben mit meinen Anglizismen, grusel, aber den letzten Satz lass ich jetzt so stehen. Pöh.)
    Hast du die zu bestimmten Kleidungsstücken genäht, oder einfach so?

  3. Es war eine Menge Nachdenken, aber nicht aufwendig zu nähen. Ja, die Seitenteile habe ich aufgezeichnet, nachdem in mein Portemonnaie und andere Habseligkeiten in dem Isomattenrechteck eingerollt hatte und dadurch wusste, wie dick die Tasche werden sollte.
    Ich brauchte eine „kleine“ Handtasche und habe überlegt, wie ich sie am liebsten hätte – also kein bestimmtes Kleidungsstück im Sinn. Fifties mag ich natürlich, und auf den Stoff war ich schon vor zwei Jahren angesprungen ohne einen genauen Plan dafür zu haben.
    Allerdings ist es wirklich nur ein Prototyp. Der bisherhige Alltagseinsatz hat schon ergeben, dass der Henkel besser an den Seitenteilen befestigt wird, weil die Klappe sonst immer verrutscht. Der Stoff ist wohl auch auf Dauer zu empfindlich. Die Reißverschlusstasche sitzt zu tief, lauter so Sachen. Aber die Isomatte als Material finde ich nach wie vor genial – leicht, stabil, wasserdicht – Danke an Carmen für die Inspiration.

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