Istanbul

Nun bin ich wieder zurück und sortiere meine Bilder – im Kopf und aus der Kamera. Hier nur ein paar Eindrücke. Das Foto oben steht für das Ameisengewimmel, das Bienenkorbsummen, den Hexenkessel, das Gebrodel dieser Stadt am Wasser mit rund 13 Millionen Einwohnern.

 

Diese Bilder aus der ehemaligen Kirche/Moschee Hagia Sophia stehen  für den einzigartigen kulturellen Reichtum Istanbuls, für die jahrtausendealte wechselvolle Geschichte, in der so viele Völker und Religionen ihre Spuren hinterlassen haben.

Die gefiederten Wesen links und rechts an der Decke waren ursprünglich Engel, Mosaiken aus der christlichen Zeit der Kirche. Zur Zeit des Islam wurden die Engelsgesichter mit Putz und Ornamenten abgedeckt, dem Bilderverbot  folgend. Erst 2010 wurde eines der Engelsgesichter für das Kulturhauptstadtjahr freigelegt.

Bildquelle: Wikimedia commons  

 

Zwei Fotos für das bunte, humorvolle Istanbul. Als Tourist ist das Leben ziemlich einfach. Ganz selbstverständlich versuchen Einheimische ein Gespräch, meist auf Englisch, wer kann, auf Deutsch.  Vieles geschieht mit einem Augenzwinkern, auch bei den Touristenfallen, von denen wir nicht verschont wurden. Irgendwie waren sie durch den Unernst aber leichter zu ertragen.

 

Gut gefallen hat mir auch, dass in vielen Lokalen kein Alkohol ausgeschenkt wird. Ich trinke nur sehr selten Alkohol und erst jetzt ist mir aufgefallen, wie schön es ist, wenn alle in der Runde den gleichen Genuss teilen, hier zum Beispiel Tee oder Ayran. Es gab auch viele gute Säfte und andere nichtalkoholische Getränke.

Zur Nachbereitung habe ich unter anderem zwei Quellen: Auf arte+7 sind  noch für ein paar Tage Reportagen aus Istanbul abrufbar.  Und bei anders-anziehen gibt es einiges zum Thema Istanbul zu lesen. 

In Sachen türkische Handarbeiten bin ich auch weitergekommen – dazu aber in Kürze mehr,  erst muss ich noch ein bisschen recherchieren. Bis dann!

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4 Kommentare

  1. Schön, dass du mit so vielen Impressionen und schönen Fotos zurückgekommen bist. Bin auch schon sehr gespannt auf deine weiteren Ausführungen.
    (Besonders gefällt mir das „Touristen“-WC!!!! So viele Seifenspender!)
    Hast du alle Stoff-, Garn- und sonstigen Tüten mit nach Berlin gebracht?
    LG von Wiebke

  2. Ja, die Seifenspender, die fand ich auch am besten. Wegen Stoff und Garn kann ich schon sagen: Da fahre ich lieber wieder ans Kreuzberger Ufer! Aber andere Mitbringsel werde ich noch zeigen.

  3. […] Wie versprochen nun etwas zu den türkischen Spitzenarbeiten, die ich zuerst im Netz und dann auch in Istanbul entdeckt habe. Diese Spitzen werden Oya (Oyasi, Oyala, Oyalari) genannt und wurden traditionell als Borten für Tücher oder Kleider hergestellt. Es gibt unendlich viele Muster, die je nach Zusammenstellung auch Hinweise auf Status und Stimmung der Trägerin gaben. Die mich interessierenden Muster sind gehäkelt, es gibt aber auch Ausführungen in vielen anderen Techniken, z.B. der Nadelspitze, so wie bei diesen Ohrringen: […]

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